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Kanalinspektion in Aktion

Im März und April 2025 lud IBAK zu einer Workshop-Reihe an sechs Standorten in Deutschland und Österreich ein, um Fachwissen und praktische Anwendung in der Kanalinspektion zu vereinen. Unter dem Motto „Kanalinspektion in der Praxis: Techniken für den Erfolg“ bot IBAK praxisnahe Workshops, die die Teilnehmer durch aktuelle Techniken und Softwarelösungen führten.

IBAK Workshop 2025: Praxisnahe Kanalinspektion mit neuester Technik
IBAKs Workshop-Reihe brachte Kanalinspektion live in die Praxis – mit neuester Technik und Hands-on-Erfahrung. | Foto: B_I/Valdix

Der Auftakt der Workshop-Reihe fand in Kiel statt und bot einen spannenden Einblick in innovative Methoden zur Rohrvermessung und -inspektion.

Vier praxisorientierte Stationen

Der Workshop in Kiel begann mit der Profilvermessung, bei der den Teilnehmern vor Augen geführt wurde, wie wichtig es ist, Rohre vor der Messung gründlich zu reinigen, um entfernbare Ablagerungen nicht in die Messung einfließen zu lassen. Durch die am voll rotationsfähigen Kamerakopf der Orpheus integrierten Laser kann eine Profilmaßbestimmung über die gesamte Leitungslänge vorgenommen werden. Diese wird nach der Inspektion auf der Rückwärtsfahrt der Kamera bei ausgeschaltetem Licht durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk galt der Kalibrierung der Laser, die täglich durchgeführt werden sollte, um präzise Messungen sicherzustellen. In einer praktischen Demonstration wurden sowohl die Kalibrierung als auch die Durchmesserbestimmung direkt am Rohr vor Ort gezeigt.

Im Bereich der Verlaufsvermessung lernten die Teilnehmer moderne Technologien wie das 3D-GeoSense-System kennen: Es liefert unmittelbar einen realitätsgetreuen Lageplan mit Breiten-, Längen und Höhenangaben der befahrenen Leitungen. Mit einer hochauflösenden HD-Kamera wurde die präzise Vermessung von Rohrverläufen demonstriert. Die Teilnehmer konnten die Funktionsweise des Systems direkt am Fahrzeug draußen nachvollziehen und das 3D-GeoSense-System in der Praxis testen.

Matthias Raue führt die Verlaufsvermessung mit dem 3D-GeoSense-Sytem vor. | Foto: IBAK
Matthias Raue führt die Verlaufsvermessung mit dem 3D-GeoSense-Sytem vor. | Foto: IBAK

Softwarelösungen und KI für die Rohrinspektion

An der dritten Station standen Softwarelösungen und künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. Die Teilnehmer erfuhren, wie 3D- GeoSense zur Vermessung von Rohrverläufen bei einseitigem Koordinatenanschluss genutzt wird. Außerdem wurde gezeigt, wie Netzpläne mit Hilfe von Hintergrundkarten digitalisiert und Vermessungsergebnisse über CSV-Dateien verarbeitet werden. Ein Highlight war die Vorstellung von IBAKs eigener KI, die für die Optimierung der Zustandserfassung entwickelt und praktisch eingesetzt wird. Wie die KI-basierte Lösung in der Praxis genutzt wird, berichtete Lüdeke Graßhoff, Geschäftsführer der Geodoc GmbH, als Gastreferent. „Das Beste an ArtIST aus Anwendersicht ist unter anderem die nahtlose Integration in die Software ‚IKAS evolution‘“, konstatierte er.
Arno Jugel (IBAK, im Bild) präsentierte zusammen mit Lüdeke Graßhoff (Geodoc) die neuesten Anwendungsmöglichkeiten von KI in der Kanalinspektion. | Foto: IBAK
Arno Jugel (IBAK, im Bild) präsentierte zusammen mit Lüdeke Graßhoff (Geodoc) die neuesten Anwendungsmöglichkeiten von KI in der Kanalinspektion. | Foto: IBAK

Panoramo-Technologie: Detaillierte Einblicke in Rohrzustände

Zum Abschluss des Workshops wurde die Panoramo-Technologie vorgestellt, die präzise 360-Grad-Bilder erstellt. Im Kanalinspektionsbereich nimmt diese Technologie nach wie vor eine einzigartige Stellung ein, da sie nicht nur die gewählten Blickrichtungen des Inspekteurs wiedergibt, sondern als Untersuchungsergebnis einen lückenlosen Film liefert, der das gesamte Innere der befahrenen Rohrleitung erfasst. Damit liefert die PANORAMO 4K optimale Bilddaten für die zuvor angesprochene KI-Lösung ArtIST.

Die Teilnehmer durften an vielen Stationen selbst Hand anlegen. | Foto: IBAK
Die Teilnehmer durften an vielen Stationen selbst Hand anlegen. | Foto: IBAK

Praxisworkshops mit Hands-on-Charakter an sechs Standorten

Die „Workshop on the Road“-Reihe umfasste sechs Termine an verschiedenen Standorten. Die Workshops, als Tagesveranstaltungen mit einem Hands-on-Charakter konzipiert, ermöglichten es den Teilnehmern, die Technologien und Methoden direkt anzuwenden. In kleinen Gruppen arbeiteten die Teilnehmer mit den Systemen und Softwarelösungen, klärten individuelle Fragestellungen aus dem Arbeitsalltag und tauschten sich mit anderen Fachleuten über aktuelle Herausforderungen aus.

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