Grabenlose Bauverfahren für die unterirdische Infrastruktur

Ob Sanierung eines beschädigten Altrohrs oder Neuverlegung im Kanal- und Leitungsbau: Vieles in der unterirdischen Infrastruktur lässt sich heutzutage grabenlos lösen. Das hat oft Vorteile, denn Verkehr und Natur bleiben so von Bau- und Sanierungsmaßnahmen größtenteils ungestört. Dazu sind die grabenlosen Verfahren in vielen Fällen kostengünstiger als die offene Bauweise. Welches Verfahren am besten geeignet ist, unterscheidet sich dabei von Baustelle zu Baustelle.

Wenn durch Baustellen Staus entstehen, sorgt dies nicht nur für Unmut bei Autofahrern. Oft zieht Verkehrschaos auch einen wirtschaftlichen Rattenschwanz nach sich: Geschäfte sind für Kunden unerreichbar, Mitarbeiter bleiben im Verkehr stecken.
Während in der Stadt Kanal- und Leitungsbauarbeiten in offener Bauweise trotzdem eine mögliche Vorgehensweise darstellen, sind sie an anderer Stelle ausgeschlossen, wie u.a. in Naturschutzgebieten. Grabenlose Verfahren schaffen dort umweltschonend Abhilfe.
Nicht zuletzt wird auch auf der Baustelle selbst Zeit, Geld und selbstverständlich Platz gespart – z.B. für den Abtransport oder die Lagerung des Bodenaushubs. Dies gilt für die Neuverlegung von Kanal- und Leitungsrohren ebenso wie für die Sanierung beschädigter Altrohre.
Dies ist eine Übersicht gängiger grabenloser Bau- und Sanierungsverfahren ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Neubau von Kanälen und Leitungen: Grabenlose Verfahren

Horizontalspülbohrverfahren

Horizontalspülbohrverfahren

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