Heimwerken 2025: Deutsche packen an – und schieben doch vieles auf
84 % der Deutschen legen selbst Hand an, doch viele Projekte bleiben über Wochen oder Monate liegen. Eine aktuelle Studie von Kunststoffplattenonline.de zeigt: Heimwerken ist fest im Alltag verankert – allerdings mit klaren Grenzen. Motivation, Werkzeugausstattung und die Hilfe von Profis spielen eine entscheidende Rolle.

Die Mehrheit der Deutschen ist zumindest gelegentlich handwerklich aktiv. 8,17 % erledigen alle Projekte selbst, vom Lampen anbringen bis zum Terrassen bauen. 37,89 % trauen sich vieles zu, holen sich aber Unterstützung bei schwierigen Aufgaben. 34,84 % beschränken sich auf kleine Arbeiten, während größere Projekte einem Profi überlassen werden. 5,35 % beauftragen grundsätzlich Fachleute, 18,08 % verzichten ganz auf Heimwerken.
Werkzeugausstattung und Zeitaufwand
Fast 60 % verfügen nur über ein Basis-Set an Werkzeugen – meist Schraubenzieher und Akkubohrer. 31 % besitzen eine umfangreiche Sammlung, 5 % leihen sich Geräte bei Bedarf, 4 % haben überhaupt kein Werkzeug im Haus. Auch der Zeitaufwand ist überschaubar: 70 % investieren ein bis vier Stunden pro Woche in Heimwerkerprojekte, nur eine kleine Minderheit verbringt mehr als acht Stunden damit.
Schwierigkeiten: Ergebnisse oft nicht zufriedenstellend
Wird eine Aufgabe knifflig, suchen 51 % online oder im Freundeskreis Rat. 19 % probieren so lange, bis es klappt, 26 % holen schließlich einen Profi. 3 % geben auf und lassen Projekte liegen. Die größten Herausforderungen sind laut Studie ein zufriedenstellendes Ergebnis (45,98 %), gefolgt von fehlender Motivation (24,37 %) und Zeitmangel (18,62 %). Werkzeugmangel ist nur für 11 % ein Problem.
Heimwerker-Projekte werden oft aufgeschoben
Parallel zeigt die Studie aber auch: Ein Viertel der Deutschen verschiebt Heimwerkerarbeiten monatelang. Nur 7 % erledigen Aufgaben sofort. Besonders Wartungsarbeiten wie Streichen oder Entrümpeln bleiben liegen, ebenso größere Renovierungen und kleinere Reparaturen. Frauen verschieben häufiger als Männer. Hauptgründe sind laut Studie Motivationsmangel, Zeitknappheit und Unsicherheit bei der Umsetzung.
Heimwerker lieben den Baumarkt
Einerseits stapeln sich Projekte zuhause, andererseits pilgern viele regelmäßig in den Baumarkt. Denn der ist ein lieb gewonnener Ausflugsort für Heimwerker: Stöbern, Werkzeuge ausprobieren, neue Ideen sammeln. Doch so mancher Einkauf landet erst einmal ungenutzt in der Garage – und das Projekt bleibt trotzdem liegen.
Elektrowerkzeuge und Gartengeräte als Motivationshelfer
Viele Hürden entstehen durch den Aufwand oder die Unsicherheit, ob eine Aufgabe gelingt. Hochwertige Werkzeuge können hier helfen: Akku-Schrauber, Multitools oder Reinigungsgeräte, die nicht schon nach dem dritten Benutzen kaputt gehen, erleichtern die Arbeit und senken die Hemmschwelle, sofort loszulegen. Gleiches gilt für Gartengeräte: Akkumäher, Heckenscheren oder Hochdruckreiniger ermöglichen schnelle Erfolge und motivieren, Projekte direkt umzusetzen.
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Aufgeschobene Renovierung kann zu Schäden führen
Das Aufschieben von Projekten kann allerdings auch zu größeren Schäden oder Folgekosten führen. Eine lockere Steckdose, die nicht repariert wird, kann zur Gefahr werden, eine verstopfte Leitung zu einem größeren Wasserschaden. Am Ende wird oft doch der Handwerker gerufen, der verschleppte Renovierungsprojekte professionell erledigen muss.
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