Satteltieflader transportiert Minibagger und Radlader gleichzeitig
Ob Privatgrundstücke oder Außenanlagen von großen Wohnkomplexen und Firmen: Das Dienstleistungsangebot der Firma MB Garten- und Landschaftsbau im bayerischen Geltendorf ist umfangreich. Für den Transport von Baumaschinen und Materialien sind passende Fahrzeuge unerlässlich. Deshalb musste jetzt ein Satteltieflader mit 18 Tonnen Nutzlast her.


Neue Elektro-Fertiger von Vögele
Auf der Bauma 2025 präsentiert die Joseph Vögele AG ihren ersten voll elektrischen Kompaktfertiger: den SUPER 1300-5e.
„Wir transportieren viele verschiedene Ladungen, etwa Minibagger und Radlader, aber auch Pflastersteine, Strohballen und Holzbalken“, berichtet MB-Gesellschafter Sebastian Mutter, „daher brauchten wir ein Fahrzeug, das wir flexibel einsetzen können.“ Schon seit Jahren ist in dem Betrieb ein Abschiebe-Sattelauflieger von Fliegl Fahrzeugbau im Einsatz. Mutter ist von der Qualität und dem Preis-Leistungs-Verhältnis ganz angetan. Also orderte der Firmenchef dort auch einen Satteltieflader DTS 300.
Fliegl: Satteltieflader mit 18 Tonnen Nutzlast
Der Dreiachser bietet bei einem Leergewicht von gerade mal etwa 6,1 Tonnen eine zulässige Nutzlast von fast 18 Tonnen. Laut Fliegl eignet sich der DTS 300 damit für den Transport mehrerer schwerer Baumaschinen gleichzeitig. Ein enger Querträgerabstand ermögliche in Kombination mit dem starken Boden eine besonders hohe Punktbelastung.
Die Ladefläche über dem Drehschemel ist mit Stahlriffelblech belegt, das Tiefbett mit 70 Millimeter starken Weichholzbohlen. Weichholz bietet laut Fliegl einen hohen Reibwert und trägt zur Ladungssicherung bei; die Bohlen sind mit einem Spalt verlegt. So trockne das Holz schneller und halte länger. Für besonders breite Ladung wie Agrarmaschinen lassen sich seitlich Verbreiterungen auf 3.000 Millimeter ausziehen und ebenfalls mit Weichholzbohlen belegen. Werden die Bohlen nicht benötigt, lagern sie in einem Stau-Fach mittig der Ladefläche.
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Zurrmöglichkeiten an Bord des Fliegl-Tiefladers
Zur Sicherung der Ladung gibt es diverse Zurrmöglichkeiten an Bord: Im Tiefbett und seitlich im Außenrahmen befinden sich 14 Zurrpilze mit je zehn Tonnen Zugkraft, hinzu kommen acht Zurrlöcher mit je fünf Tonnen Zugkraft im Außenrahmen der Kröpfung. Zehn geschraubte Ringzurrösen im Außenrahmen lassen sich zu Rungentaschen umrüsten. Sebastian Mutter orderte auch gleich die passenden feuerverzinkten Kombi-Steckrungen, um unterschiedliche Ladungen sichern zu können. Jeweils ein Paar Klappzurrösen auf der Kröpfung und hinter der letzten Achse runden das LaSi-Paket ab. Sicherheit für den nachfolgenden Verkehr bietet der hintere Spritzlappen, der über die gesamte Breite reicht und so Regenwasser am Boden hält und die Sicht verbessert.
Die einteiligen, feuerverzinkten Stahlrampen sind 2.800 Millimeter lang und mit Holz belegt, der Spitzenbereich mit Stahl-/Riffelblech. Die Rampen lassen sich seitlich verschieben, damit Fahrzeuge mit unterschiedlichen Spurbreiten sicher geladen werden können. Mit Federheber-Unterstützung lassen sich die Rampen von Hand heben und senken.
LED-Beleuchtung des Satteltiefladers von Fliegl
Das LED-Lichtpaket besteht aus Mehrkammer-Rückleuchten, Seitenmarkierungs- sowie Kennzeichenbeleuchtung in LED. Die auf drei Meter Breite ausziehbaren Warntafeln sind doppelt LED-beleuchtet, jede der abnehmbaren Warntafeln bietet zudem eine Rundumleuchten-Halterung, die Rundumleuchte gehört zum Lieferumfang.
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Quelle: Fliegl
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