Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen
Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm verabschiedet, um die Ziele der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) bis Ende 2027 umzusetzen. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf den Ressourcenschutz, die Förderung zirkulärer Technologien und die Anpassung der öffentlichen Beschaffung.
Die öffentliche Beschaffung soll künftig eine Vorreiterrolle für zirkuläre Beschaffung einnehmen. Konkret sind u.a. folgende Punkte geplant:
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Zirkuläre Produkte: Bevorzugte Berücksichtigung von Produkten, die recyclingfähig oder bereits aus Sekundärrohstoffen hergestellt sind.
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Nachhaltiger Hochbau: Stärkerer Fokus auf rückbaufähige Konstruktionen, langlebige Baumaterialien und ressourcenschonende Alternativen.
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Kriterien im Vergabeverfahren: Integration von Lebenszyklus- und Ressourceneffizienzkriterien in Ausschreibungen.
Förderung und Digitalisierung
Zur finanziellen Unterstützung der Transformation stellt der Bund bis 2029 rund 260 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) bereit. Diese Mittel fließen in die Förderung von zirkulären Technologien, Pilotanlagen, Recyclingverfahren und Start-ups. Auch bestehende Programme wie „Zukunft Kreislaufwirtschaft“ werden gestärkt.
Begleitet werden die Maßnahmen von einer neuen Digitalisierungsinitiative. Durch den Einsatz von Digitalen Produktpässen, Datenökosystemen und Künstlicher Intelligenz sollen Materialströme besser nachverfolgt und geschlossen werden. Zudem ist der Aufbau einer gemeinsamen Umsetzungsplattform geplant, um alle relevanten Akteure bei der Vorbereitung und Begleitung der Maßnahmen einzubinden.
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit | B_I MEDIEN
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