Öffentliche Ausschreibung in Bad Liebenwerda
Planung Modernisierung Akustik, Sonnen- und Brandschutz GSZ Bad Liebenwerda
Abruf der Vergabeunterlagen unter: bi-medien.de/text
Übersicht
Verfahrensart
Unbekannt
Art der Vergabe
National
Art der Leistung
Dienstleistung
Frist
21.09.2026
Auftraggeber
Ausführungsort
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Leistungsbeschreibung
Ex ante Veröffentlichung
Bekanntmachungstext
DA-ex-VG-BaLi-26/01: (Binnenmarktrelevanz) Modernisierung Akustik, Sonnen- und Brandschutz GSZ Bad Liebenwerda + Hortgebäude
VO: Sonstige Vergabeart: Ex ante Veröffentlichung
Bekanntmachung
Angaben zum Auftraggeber
Bezeichnung
Kontaktstelle Bauamt / Hochbau
Zu Händen Hofmann
Postanschrift Markt 1
Ort 04924 Bad Liebenwerda, Telefon:, Fax
eMail
URL
Art und Umfang der Leistung
Die Verbandsgemeinde Liebenwerda beabsichtigt die gezielte Modernisierung und bauliche Ertüchtigung ausgewählter
Räumlichkeiten und Flurbereiche im bestehenden Grundschulzentrum -Robert Reiss- und Hortgebäude in 04924 Bad
Liebenwerda. Das Grundstück befindet sich in der Innenstadtlage von Bad Liebenwerda mit begrenzten Platzverhältnissen.
Das Grundschulzentrum und das Hortgebäude befinden sich auf einem gemeinsam genutzten Schulhof, der von 391 Kindern
und 28 Pädagogen täglich genutzt wird. Bei dem Schulgebäude handelt es sich um ein Einzeldenkmal. Das GSZ wurde 1955
viergeschossig in Ziegelbauweise und mit Menzel L-Decken errichtet und besteht aus Hauptgebäude, Südflügel und Turnhalle. Die
Maßnahme ist in drei Teilbauabschnitte zu planen.
Die Bauabschnitte 1 und 2 - Brandschutz und Akustik im GSZ: Im gesamten Gebäude verteilen sich punktuelle Leitungs-
und Rohrdurchführungen, vom Kellergeschoss bis Dachgeschoss, aus den verschiedenen Bauzeiten, vor 2006. Punktuelle
Vorwandbereiche und Deckenabhangbereiche sind zerstörungsarm, bei laufendem Schulbetrieb, zu öffnen. Decken- und
Wandöffnungen sind brandschutzkonform herzustellen und nach Schottausführung sind die punktuellen Vorwand-Deckenbereiche
wieder zu schließen.
Der 2.Bauabschnitt GSZ: In einzelnen Räumen und vorgelagerten Fluren des EG, 1.OG und Dachgeschosses sind erhöhte
Nachhallzeiten festgestellt worden. Hier ist der Einbau von Akustikdecken geplant, bei Beachtung der Schulbau-Richtlinie und
brandschutztechnischer Anforderungen gemäß BbgBO. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung des sommerlichen
Wärmeschutzes nach Anforderungen des Denkmalschutzes zu planen. Die Befestigung der Akustikdecken an den Rohdecken ist
statisch zu bewerten.
Im Bauabschnitt (3) Hort: Im Hortgebäude sind erhöhte Nachhallzeiten festgestellt worden, die eine pädagogische Hortbetreuung
nicht zulassen. Bei Beachtung der zu Verfügung stehenden Raumhöhen ist die Hörsamkeit in den Räumen durch den Einbau von
Akustikdecken zu verbessern. Die Befestigung der Akustikdecken an den Rohdecken ist statisch zu bewerten.
Bei laufender Schul- und Hortbetreuung sind vier Räume mit vorgelagerten Fluren und Rettungswegen sowie sechs
Aufenthaltsräume im Hortgebäude zu sanieren. Der Schulhof ist mit Baufahrzeugen nicht zu befahren. Baulärm ist während der
Schulzeiten bis 13:45 Uhr zu vermeiden und zwingend durch die Bauleitung sicherzustellen. Lärmintensive Arbeiten können erst
ab 14 Uhr ausgeführt werden. Die Sicherheit der Schulkinder und Pädagogen ist zu jeder Zeit durch bauliche und organisatorische
Maßnahmen auf dem Schulgelände sicherzustellen und immer mit dem Nutzer arbeitstäglich vor Durchführung der Arbeiten
abzustimmen.
Örtliche Präsenz sowie kurzfristige Erreichbarkeit während der Ausführungsphase wird vorausgesetzt (Reaktionszeit, Verfügbarkeit
auch bei Urlaub, Krankheit usw.) und ist zur Koordinierung der Leistungen sicherzustellen.
Wesentliche Modernisierungsschwerpunkte:
- Einbau von raumakustisch wirksamen Elementen (z. B. Akustikdecken, Wandabsorber) zur Einhaltung der DIN 18041 (Hörsamkeit
in Räumen).
- Brandschutztechnische Ertüchtigung (z. B. Abschottung von Leitungsdurchführungen, Erneuerung von Deckenbekleidungen in
Fluchtwegen).
- Anpassung der notwendigen technischen Infrastruktur (z. B. Sicherheitsbeleuchtung, Brandmelde- oder
Hausalarmierungsanlagen) in den betroffenen Bereichen.
Haupterfüllungsort
Bezeichnung Grundschulzentrum Bad Liebenwerda
Postanschrift -7
Ort 04924 Bad Liebenwerda
Ergänzende / Abweichende Angaben zum Haupterfüllungsort
Deutschland - NUTS-Code: DE407
Ausführungsfristen
Zeitraum der Leistungserbringung
Fertigstellung LP 1 - 6: Ende Oktober 2026
Bauausführung: voraussichtlich von 02/2027 bis 02/2028 (bevorzugt in den
schulfreien Zeiten / Ferien)
Baufertigstellung: bis Ende Sommerferien 2027 sind Sanierungsbereiche
nutzungsfähig an den Schulträger zu übergeben. Punktuelle Restleistungen sind
in abgeschlossenen Bereichen, in den Herbstferien 2027 und in den Winterferien,
Anfang Februar 2028 abzuschließen.
Zusätzliche Angaben
Bedingungen für die Teilnahme (Mindestanforderungen):
- Berufliche Qualifikation:
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur. Für brandschutztechnische Planungen ist
der Nachweis der Qualifikation als bauvorlageberechtigter Entwurfsverfasser oder zertifizierter Brandschutzplaner von Vorteil.
- Projektsprache:
Die gesamte Projektabwicklung, Planerstellung, Abstimmung mit den Brandschutzdienststellen des Landkreises und die Bauleitung
hat zwingend in deutscher Sprache zu erfolgen.
- Referenzen:
Nachweis von mindestens einem vergleichbaren Projekt zur Ertüchtigung von Brandschutz und/oder Raumakustik im Bestand an
einer Schule oder einem vergleichbaren öffentlichen Gebäude innerhalb der letzten 5 Jahre.
- Denkmalschutz:
Bei dem Objekt handelt es sich um ein geschütztes Einzeldenkmal. Fundierte praxiserprobte Kenntnisse des brandenburgischen
Denkmalschutzgesetzes (BbgDSchG) sind zwingend erforderlich. Vom Vorteil sind mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt
über Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden innerhalb der letzten 10 Jahre.
- Bauberatung:
Der Leistungsumfang umfasst eine wöchentliche regelmäßige Bauberatung, die ein- bis zweimal wöchentlich vor Ort durchgeführt
wird. Während der kompletten Phase muss eine intensive, kurzfristige abrufbare Präsenz vor Ort gewährleistet werden.
- Fördermittel:
Die Leistungserbringung umfasst die Bereitstellung aller für den Verwendungsnachweis erforderlichen Unterlagen, technischen
Dokumentationen, Freigaben und Bildnachweise. Der Auftragnehmer hat alle Sanierungsleistungen nach den geltenden Richtlinien
des Fördermittelgebers zu dokumentieren und dem Auftraggeber die Nachweise so zuzuarbeiten, dass eine frist- und formgerechte
Prüfung durch die Bewilligungsbehörde gewährleistet ist.
Verfahren und Frist zur Interessenbekundung:
- Aufforderung:
Interessierte Büros werden aufgefordert, ihr Interesse zu bekunden.
- Frist für den Eingang der Interessenbekundung:
(14 Tage = 21.9.26)
- Form der Einreichung:
eMail-Adresse:
- Weiterer Ablauf:
Nach Ablauf dieser Frist wird die Kommune geeignete Büros im Rahmen eines Direktauftrags oder einer Verhandlungsvergabe
ohne TNW auffordern, ein Honorarangebot abzugeben.
- Hinweis zu späteren Nachweisen:
Im Rahmen des anschließenden Direktauftrags oder einer Verhandlungsvergabe ohne TNW wird von den ausgewählten Bietern
mindestens eine Eigenerklärung zur Eignung abgefordert. Eine Einreichung von Nachweisen oder Eigenerklärungen ist zum
jetzigen Zeitpunkt der Interessenbekundung ausdrücklich noch nicht erforderlich.
Bekanntmachungs-ID:
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