Öffentliche Ausschreibung in Biesenthal
Planung Verkehrsanlagen nach HOAI für Querungshilfe Wullwinkel L200
Abruf der Vergabeunterlagen unter: bi-medien.de/text
Übersicht
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung
Art der Vergabe
National
Art der Leistung
Dienstleistung
Frist
18.06.2026
Auftraggeber
Ausführungsort
Zugehörige Leistungen

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Leistungsbeschreibung
Die Stadt Biesenthal, vertreten durch das Amt Biesenthal-Barnim, beabsichtigt die Herstellung einer Querungshilfe mit einer
Fußgänger-Bedarfs-Lichtzeichenanlage an der L200 in der Ortslage Wullwinkel. Ziel ist die Verkehrswege, insbesondere des
Schulverkehrs, mit dem ÖPNV und Radverkehr sicherer zu gestalten.
Die Baumaßnahme umfasst eine Bestandsaufnahme, das Planen der Querunghilfe inklusive der dafür erforderlichen Gehwege, das
Verschieben der östlichen Haltebucht, die Beleuchtung entsprechend des Ortsbildes sowie die Entwässerung, die vorzugweise als
offene Versickerung in den Nebenflächen zu planen ist.
Bei der Anlage sind die Vorschriften und Richtlinien der BbgStrG, RAL, RiLSA, EAÖ, RASt, RBL, BGG und Satzung der Stadt
Biesenthal zu berücksichtigen.
Folgende Leistungen sind Gegenstand dieses Verfahrens:
- Objektplanung Verkehrsanlagen nach HOAI §§ 45 – 48
- Grundleistungen in den Leistungsphasen 1 bis 9
- Besondere Leistungen in den Leistungsphasen 3 sowie 7 bis 9
Bekanntmachungstext
0: Planung Verkehrsanlagen nach HOAI für Querungshilfe Wullwinkel L200
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bezeichnung Stadt Biesenthal, vertreten durch das
Kontaktstelle Vergabemanagement,
Postanschrift
Ort 16359 Biesenthal
Telefon
Fax
E-Mail
URL
Zuschlag erteilende Stelle
die zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen
Elektronisch über diese Vergabeplattform:
Postalische Angebote oder Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen
Bereitstellung der Vergabeunterlagen
Elektronisch über diese Vergabeplattform:
Art und Umfang der Leistung
Die Stadt Biesenthal, vertreten durch das Amt Biesenthal-Barnim, beabsichtigt die Herstellung einer Querungshilfe mit einer
Fußgänger-Bedarfs-Lichtzeichenanlage an der L200 in der Ortslage Wullwinkel. Ziel ist die Verkehrswege, insbesondere des
Schulverkehrs, mit dem ÖPNV und Radverkehr sicherer zu gestalten.
Die Baumaßnahme umfasst eine Bestandsaufnahme, das Planen der Querunghilfe inklusive der dafür erforderlichen Gehwege, das
Verschieben der östlichen Haltebucht, die Beleuchtung entsprechend des Ortsbildes sowie die Entwässerung, die vorzugweise als
offene Versickerung in den Nebenflächen zu planen ist.
Bei der Anlage sind die Vorschriften und Richtlinien der BbgStrG, RAL, RiLSA, EAÖ, RASt, RBL, BGG und Satzung der Stadt
Biesenthal zu berücksichtigen.
Folgende Leistungen sind Gegenstand dieses Verfahrens:
- Objektplanung Verkehrsanlagen nach HOAI §§ 45 - 48
- Grundleistungen in den Leistungsphasen 1 bis 9
- Besondere Leistungen in den Leistungsphasen 3 sowie 7 bis 9
Weitere Informationen und alle Details entnehmen Sie bitte den beiliegenden Vergabeunterlagen, insbesondere der
Leistungsbeschreibung, dem Preisblatt sowie dem Planungsvertrag.
Haupterfüllungsort
Bezeichnung L200 in der Ortslage Wullwinkel
Postanschrift Rüdnitzer Chaussee
Ort 16359 Biesenthal
Ergänzende / Abweichende Angaben
zum Haupterfüllungsort
Das Grundstück liegt in der Gemarkung Biesenthal Flur 013, Flurstück 412 und Flur 8,
Flurstück 835.
Ausführungsfristen
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Zeitliche Rahmenbedingungen
Die Planungs- und Bauphase soll zügig im Ganzen umgesetzt werden.
Planungsbeginn unmittelbar nach Beauftragung im III. Quartal 2026
Ein Rahmenterminplan für die Baumaßnahme ist mit allen Planungsbeteiligten
zeitnah zu erstellen.
Beauftragung und Vertrag
Die Beauftragung erfolgt stufenweise (siehe Planungsvertrag):
Stufe 1: Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3
Stufe 2: Grundleistungen der Leistungsphasen 4 bis 9
Mit Vertragsschluss (Zuschlagserteilung) beauftragt der AG die Stufe 1.
Weitere Leistungen werden in jedem Fall gesondert abgerufen (s. Vertrag).
Der Vertragsschluss ist für das III. Quartal 2026 avisiert.
Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
Nebenangebote
Nebenangebote werden nicht zugelassen.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Bieter sind teilnahmeberechtigt und zugelassen, wenn sie für die Erbringung der Leistung die notwendige und nachweisbare
fachliche Qualifikation besitzen.
Natürliche Personen müssen über die Berufsqualifikation Ingenieur/in mit Bauvorlageberechtigung oder Architekt/in oder
vergleichbare Fachrichtung verfügen. Die Berufsqualifikation muss durch Eintrag bei der berufsständischen Kammer nachgewiesen
werden. Der Bieter muss hierzu entsprechende Angaben machen und die Eintragung auf Verlangen der Vergabestelle durch
Bescheinigung belegen.
Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck Planungsleistungen entsprechend der ausgeschriebenen
Aufgabe gehören, müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die
Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt sind.
Ist der Bieter nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er niedergelassen ist, in einem Register eintragungspflichtig, muss
er hierzu Angaben machen und diese Eintragung auf Verlangen der Vergabestelle vorlegen.
Bieter machen ihre diesbezüglichen Angaben in der "Eigenerklärung zur Eignung" (Formular E).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Versicherung
Gefordert wird eine gültige Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für
Personenschäden sowie Sach- und Vermögensschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Der Auftraggeber behält sich vor,
eine Anpassung der Deckungssummen zu fordern, sollten diese als nicht angemessen beurteilt werden.
Auf Verlangen der Vergabestelle ist die Versicherung durch eine gültige Versicherungsbescheinigung nachzuweisen. Alternativ ist
eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorzulegen, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen
wird bzw. die Deckungssummen erhöht werden. Spätestens mit Beauftragung muss die bestehende Versicherung verbindlich durch
Bescheinigung nachgewiesen werden.
Bieter machen ihre diesbezüglichen Angaben in der "Eigenerklärung zur Eignung" (Formular E).
Bei Bietergemeinschaften muss jedes einzelne Mitglied über eine den Mindestanforderungen entsprechende Betriebs-/
Berufshaftpflichtversicherung verfügen.
Umsatz
Der Bieter muss Angaben zum Gesamtumsatz und zum Umsatz im relevanten Leistungsbereich des Auftrags der letzten 3
Geschäftsjahre vorlegen. Bieter machen ihre diesbezüglichen Angaben in der "Eigenerklärung zur Eignung" (Formular E).
Bei Bietergemeinschaften sind die addierten Umsatzzahlen der Mitglieder aufzuführen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die
Umsatzzahlen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft aufzuschlüsseln.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Unternehmensreferenzen
Es wird der Nachweis von zwei geeigneten unternehmensbezogenen Referenzen gefordert. Geeignet sind Referenzen, wenn die
Leistungen innerhalb der letzten 5 Jahre ausgeführt wurden und mit der verfahrensgegenständlichen Leistung nach Art und Umfang
vergleichbar sind.
Als ausgeführt gilt eine Leistung, wenn sie im Zeitraum nach dem 01.01.2021 begonnen und bis zum 31.05.2026 abgeschlossen
(ggü. dem Auftraggeber fertiggestellt) wurde.
Als vergleichbar gilt eine Leistung, wenn sie eine verantwortliche Planung im Leistungsbild Verkehrsanlagen nach HOAI betrifft, die
mindestens der Honorarzone II zugeordnet ist und mindestens die Grundleistungen der Leistungsphasen 3, 5 und 8 abdeckt.
Die Vergabestelle behält sich eine Nachfrage beim Referenzgeber bzw. die Vorlage einer Bescheinigung vom Referenzgeber vor.
Der Referenzgeber darf kein Negativurteil zum Referenzprojekt abgeben.
Bieter machen ihre diesbezüglichen Angaben in der "Eigenerklärung zur Eignung" (Formular E).
Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden
Der Bieter muss das Personal benennen, welches bei der Auftragserteilung als Projektteam verbindlich eingesetzt wird. Es sind
mindestens die Projektleitung und die stellvertretende Projektleitung zu benennen.
Bieter machen ihre diesbezüglichen Angaben in der "Eigenerklärung zur Eignung" (Formular E).
Mitarbeiterzahlen
Der Bieter muss Angaben zu den durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen der letzten 3 Geschäftsjahre vorlegen. Bieter machen ihre
diesbezüglichen Angaben in der "Eigenerklärung zur Eignung" (Formular E).
Bei Bietergemeinschaften sind die addierten Zahlen aufzuführen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Zahlen für jedes Mitglied
der Bietergemeinschaft aufzuschlüsseln.
Sonstige
Nicht-Vorliegen von Ausschlussgründen
Bezüglich des Bieters dürfen keine Umstände vorliegen, welche den Auftraggeber zu einem Ausschluss nach § 123 GWB zwingen.
Umstände, die dem Auftraggeber während des Vergabeverfahrens zu einem Ausschluss nach § 124 GWB berechtigen, sind
anzugeben. Dafür ist die "Eigenerklärung Ausschlussgründe" (Formular 4.1) mit dem Angebot vorzulegen.
Weitere Anforderungen
Die Mindestanforderungen des Brandenburgischen Vergabegesetzes (BbgVergG) sind einzuhalten. Die entsprechende
Vereinbarung (Formulare 5.3, 5.4) ist mit dem Angebot vorzulegen.
Entsprechend der Verordnung (EU dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an
Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Bitte reichen Sie
das Sonderformular "Russland-Sanktionen" mit dem Angebot ein, um zu bestätigen, dass ein entsprechender Bezug zu Russland
nicht besteht.
Der Einsatz von anderen Unternehmen im Rahmen von Unteraufträgen oder Eignungsleihe (gem. Nr. 10 der
Bewerbungsbedingungen) ist anzugeben und das Formular 4.3 beizufügen. Der Eignungsnachweis ist auf gesondertes Verlangen
auch für diese anderen Unternehmen zu erbringen.
Besonderer Hinweis zur Präqualifizierung
Der Eignungsnachweis kann durch Eintrag in einem amtlichen Verzeichnis (z.B. Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und
Dienstleistungsbereich; Präqualifizierung nach ULV oder AVPQ) oder durch Vorlage eines Zertifikats im Sinne der europäischen
Zertifizierungsstandards geführt werden.
Achtung: Bitte prüfen Sie sorgfältig, ob die im Verzeichnis hinterlegten Unterlagen tatsächlich den im Rahmen dieses Verfahrens
gestellten Anforderungen entsprechen (insbesondere bzgl. Referenzen, Versicherung). Unzulängliche PQ-Nachweise können
nicht nachgefordert werden! Soweit erforderlich, ist der PQ-Eignungsnachweis durch Vorlage ergänzender Unterlagen zu
vervollständigen. Diese sind zusätzlich zum Zertifikat mit dem Angebot einzureichen.
Sonstige Hinweise
Die Prüfung und Nachforderung bzgl. des Eignungsnachweises richtet sich nach § 41 UVgO. Fehlende Bieterunterlagen können
nach Ermessen der Vergabestelle nachgereicht werden, soweit zulässig. Die Vergabestelle behält sich vor, keine Unterlagen
nachzufordern.
Alle vorzulegenden Nachweise bzw. Bescheinigungen zuständiger Stellen müssen aktuell/gültig sein (nicht älter als 12 Monate,
wenn nicht anders gefordert). Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche
Sprache beizufügen.
Angebote von Bietern, welche vorstehende Anforderungen an die Eignung nicht vollständig erfüllen, werden ausgeschlossen.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
gem. § 11 Planungsvertrag i.V.m. § 17 VOL/B und ZVB-Brandenburg
Schlusstermin für den Eingang der Angebote 18.06.2026 um 13:00 Uhr
Bindefrist des Angebots 10.07.2026
Zusätzliche Angaben
- Auskünfte werden ausschließlich auf in Textform eingereichte Fragen über den Kommunikationsbereich des Vergabemarkplatzes
Brandenburg erteilt. Die Fragen sollten bis spätestens 5 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist eingegangen sein. Bitte
beachten Sie, dass für die Kommunikation über die Vergabeplattform eine Registrierung erforderlich ist. Sämtliche Informationen
im Kommunikationsbereich der Vergabeplattform werden Teil der Vergabeunterlagen und sind bei der Erstellung des Angebots zu
berücksichtigen.
- Ein in Textform elektronisch übermitteltes Angebot muss den Bieter/ das Unternehmen erkennen lassen. Elektronische Angebote
müssen über den ingereicht werden. Die Angebotsabgabe über den Kommunikationsbereich des VMP oder
per E-Mail ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss.
- Fügen Sie bitte ausschließlich die in den Vergabeunterlagen abgeforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und Unterlagen bei.
Sie unterstützen damit einen effizienten Ablauf des Verfahrens. Fügen Sie bitte insbesondere keinerlei eigene Liefer- bzw. sonstige
Geschäftsbedingungen (AGB) bei, diese werden nicht Vertragsbestandteil.
- Eine Registrierung im Brandenburg stellt sicher, dass Bewerber/Bieter über Änderungen bzgl.
Vergabeunterlagen, Fristen sowie sämtliche Kommunikation im Verfahren unverzüglich informiert werden. Bewerber/Bieter,
welche sich bei diesem Verfahren anonym registriert haben, weisen wir darauf hin, dass eine automatische Benachrichtigung über
Änderungen und sonstige Informationen oder Nachsendungen nicht erfolgt. Dem Bewerber/Bieter obliegt in diesem Fall die Pflicht
zur Informationsbeschaffung.
Bekanntmachungs-ID:
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