Öffentliche Ausschreibung in Bad Liebenwerda
Sanierung/Umbau Rathaus Stadt Bad Liebenwerda, Los 720: Vermessungsleistung – Aufmaß Rathaus
Abruf der Vergabeunterlagen unter: bi-medien.de/text
Übersicht
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung
Art der Vergabe
National
Art der Leistung
Dienstleistung
Frist
10.04.2026
Zeitraum der Ausführung
Mai 2026
Auftraggeber
Ausführungsort
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Leistungsbeschreibung
Sanierung/Umbau Rathaus Stadt Bad Liebenwerda, Los 720: Vermessungsleistung – Aufmaß Rathaus
Bekanntmachungstext
40/25 VG-BaLi-Dö L720: Sanierung/Umbau Rathaus Stadt Bad Liebenwerda, Los 720: Vermessungsleistung - Aufmaß Rathaus
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
Bekanntmachung
Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bezeichnung Kontaktstelle Bauamt / Hochbau
Zu Händen Weiland
Postanschrift Markt 1
Ort 04924 Bad Liebenwerda
Telefon
Fax
E-Mail
URL
Zuschlag erteilende Stelle
die zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen
Elektronisch über diese Vergabeplattform:
Postalisch an folgende Stelle
Bezeichnung Verbandsgemeinde Liebenwerda
Kontaktstelle Zentrale Ausschreibungsstelle (ZAS)
Zu Händen Stritzel
Postanschrift Markt 1
Ort 04924 Bad Liebenwerda
Telefon
Fax
E-Mail
URL
Bereitstellung der Vergabeunterlagen
Elektronisch über diese Vergabeplattform:
documents
Art und Umfang der Leistung
40/25 VG-BaLi-Dö L720
Sanierung/Umbau Rathaus Stadt Bad Liebenwerda, Los 720: Vermessungsleistung - Aufmaß Rathaus
Gebäude/ baulicher Zustand:
Das Rathaus der Stadt Bad Liebenwerda ist ein freistehendes Verwaltungsgebäude mit nachträglichem rückwärtigem Anbau.
Das Gebäude wurde um 1800 errichtet und zuletzt im Jahr 1990 erweitert. Das Gebäude verfügt über drei Volletagen, davon eine
als Mansardengeschoss im Dach, sowie ein darüberliegendes geneigtes Dachgeschoss. Das Gebäude ist teilunterkellert.
Im Zuge von vorgezogenen nicht statischen Abbruchmaßnahmen wurde der nichttragende Ausbau des Gebäudes bereits
entfernt. (Bodenbeläge, Innentüren, Abhangdecken, Trockenbauwände, etc.) Das Gebäude befindet sich im Inneren in einem
rohbauähnlichen Zustand. Die Fassade und das Dach sind weiterhin intakt und geschlossen. (inkl. aller Fenster und Außentüren)
Entlang der Längswände wurden die Holzbalkendecken auf einer Breite von ca. 0,5m geöffnet. Die Balkenköpfe liegen von oben
frei. Im Erdgeschoss wurde der gesamte Fußbodenaufbau in weiten Teilen des Gebäudes entfernt. Es verbleibt der anstehende
Baugrund, sowie die Oberseite der Kellergewölbe.
Aufgabenstellung:
Die in die folgenden Teilpositionen gegliederte Aufgabenstellung zum Aufmaß des Gebäudes dient den folgenden zwei
Verwendungszwecken:
1. Erfassung des rohbaulichen Gebäudebestandes nach den Anforderungen der beteiligten Denkmalpflegebehörden zum
Zwecke der Dokumentation und Bauforschung. Die unten aufgeführten grafischen Anforderungen an die Darstellung sind zu
beachten.
2. Ermittlung der Rohbaumaße des Gebäudes und aller seiner Tragglieder als Planungsgrundlage für die beteiligten
Planungsbüros. Es gelten besondere Anforderungen an die Dokumentation der Gebäudehöhen. Diese sind wie untenstehend zu
beachten.
Grafische Anforderungen Denkmalpflege:
-Darstellung aller Grundrisse und Schnitte im Maßstab 1:100
- Schnittführung ist in allen Grundrissen anzugeben
-Auf jedem Blatt ist ein Nordpfeil und eine Maßstabsleiste anzugeben
-Wandstärken, Querschnitte geschnittener Hölzer und Öffnungsmaße sind anzugeben
-Deckenbalken und Stahlträger sind im Grundriss einzuzeichnen
-Bögen und Gewölbe werden in Grundrissen umgeklappt bzw. als Projektionen dargestellt
-Der Dielenbelag im Saal 1. OG (ca. 105m2) ist komplett inkl. seines Verlegesystems (kassettiert) darzustellen
-Den Bestandsräumen sind je pro Etage Raumnummern zuzuordnen, beginnend jeweils rechts neben dem Treppenhaus und
aufsteigend im Uhrzeigersinn
-Konstruktionsdetails wie Kopfbänder oder sichtbare Fachwerkwände sind zu erfassen und (ggf. umgeklappt) darzustellen
-Der Dachstuhl ist in Grundrissen und Schnitten mit zu erfassen, inkl. Angabe der Holzquerschnitte
Anforderungen an die Erfassung der Maße und Höhen:
-Höhenbezugssystem:
Alle Gebäudehöhen sind auf einen einheitlichen Gebäudenullpunkt zu beziehen. Hierfür wird die Türschwelle des Haupteingangs
zur Platzseite als Nullpunkt definiert. Der Eingang erfolgt künftig barrierefrei. Das anstehende Höhenniveau des Plattenbelags
an der Türschwelle wird daher als Nullpunkt festgelegt. Sollten Unklarheiten bezüglich der Platzierung des Nullpunktes
existieren ist mit dem zuständigen Objektplanungsbüro Rücksprache zu halten.
-Fußbodenhöhen im Keller und Erdgeschoss:
Der Fußbodenaufbau im Erdgeschoss wurde in weiten Teilen vollständig inklusive der Bodenplatte entfernt. Es verbleibt
Baugrund in variierenden Höhen, sowie die Oberkanten der Kellergewölbe.
Die Höhen des anstehenden Baugrunds sind in jedem Raum in Bezug auf das Höhensystems des Gebäudes zu erfassen. Sollte
es innerhalb von Räumen wesentliche Gefälle geben, sind jeweils die höchsten und niedrigst gelegenen Punkte anzugeben.
Die Lage der Oberseiten der Kellergewölbe ist soweit sichtbar im Erdgeschoss darzustellen. Es ist jeweils der höchstgelegene
sichtbare Scheitelpunkt der Gewölbe zu vermaßen. Die Höhen von im Gebäude verbliebene Bodenplatten (in Teilbereichen) sind
einmal pro Raum zu erfassen.
-Fußbodenhöhen in den Obergeschossen:
In jedem Raum ist die Fußbodenoberkante im Bezug zum Gebäudenullunkt zu erfassen. Entlang der Längsaußenwände wurden
in jedem Geschoss die Balkenköpfe der Holzbalkendecke freigelegt. Hier ist jeweils die Höhenlage der Oberkante der
bauzeitlichen Holzbalken im Bezug zum Nullpunkt, sowie deren Lage im Grundriss zu erfassen. (Achsabstand Holzbalken ca.
130cm, variierend) Über den Holzbalken wurden teils Ausgleichshölzer zum Höhenausgleich der Decken montiert. Diese können
in Aufmaß und Darstellung vernachlässigt werden.
-Höhen Türöffnungen, Brüstungshöhen, Aufzug
Türöffnungen sind in ihren Rohbaumaßen darzustellen. Die Türblätter und -zargen wurden bereits entfernt. Die Unterkante der
Türstürze ist in Relation zum Höhenbezugssystem anzugeben. (nicht nur lichte Öffnungshöhe)
Brüstungshöhen von Fensterbrüstungen sind in Relation zum Höhenbezugssystem anzugeben.
Die lichten Rohbauöffnungen des Aufzugsschachtes sind darzustellen. Die Oberseite der Türschwelle, als auch die Unterseite
des Sturzes sind im Gebäudehöhensystem anzugeben.
-Deckenhöhen
Die Unterkante der Decken ist in Bezug zum Höhensystem anzugeben. Bei Holzbalkendecken mit wesentlicher Durchbiegung
sind die Höhenlagen der höchsten und tiefsten Stellen sowie Richtung der Durchbiegung anzugeben.
-Dachstuhl
Der Dachstuhl ist in den Grundrissen (Mansarde und Dachgeschoss) und Schnitten darzustellen. Die Querschnitte der Balken
sind anzugeben. Im Dachgeschoss liegt der Dachstuhl vollständig frei. Der Spitzboden wurde abgebrochen, sodass von der
Decke zwischen Dachgeschoss und Spitzboden nur noch die Kehlbalken übrig sind. (jetzt ein Geschoss) In der Mansarde wurden
alle innenliegenden Dachverkleidungen rückgebaut, sodass der Dachstuhl in der Dachfläche und in Teilen der Decke sichtbar
ist.
Haupterfüllungsort
Bezeichnung Stadt Bad Liebenwerda
Postanschrift Markt 1
Ort 04924 Bad Liebenwerda
Ausführungsfristen
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Beginn: Mai 2026
Ende: Mai 2026
Zuschlagskriterien Niedrigster Preis
Nebenangebote Nebenangebote werden nicht zugelassen.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
- Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis auf andere Weise über die erlaubte
Berufsausübung (Kopie der Gewerbeanmeldung einschl. Ummeldung)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Erklärung über den Gesamtumsatz einschließlich des Umsatzes in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3
Geschäftsjahren
- Nachweis einer aktuell gültigen Betriebshaftpflichtversicherung
- eine aktuell gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Berufsgenossenschaft
- eine aktuell gültige Bescheinigung in Steuersachen (vom Finanzamt - nicht älter als 1 Jahr nach Ausstellung)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
- mindestens 1 vergleichbare Referenz, in den letzten 3 Jahren mit Angabe des Wertes, des Zeitraums der Leistungserbringung
und des Auftraggebers (siehe auszufüllendes Referenzblatt)
- Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt
Sonstige
- Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3)
- gegebenenfalls Vereinbarung zwischen dem Bieter/AN/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren)
Nachunternehmer oder Verleiher zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz
(Formular 5.4)
- Eigenerklärung Ausschlussgründe (Formular 4.1)
- Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des
Vereins für die Präqualifikation (Präqualifikationsverzeichnis)
- Bei dem Einsatz von Nachunternehmen sind mit dem Angebot die Eigenerklärungen (4.1a) auch für diese abzugeben. Sind die
Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Präqualifikationsverzeichnisses
geführt werden.
Alle Angaben sind in deutscher Sprache zu verfassen.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
siehe Vergabeunterlagen
Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen
Schlusstermin für den Eingang der Angebote10.04.2026 um 11:00 Uhr
Bindefrist des Angebots 08.05.2026.
Zusätzliche Angaben
Anfragen und Hinweise richten Sie bitte schriftlich über das Kommunikationstool des Vergabemarktplatzes an die
Zentrale Ausschreibungsstelle der Verbandsgemeinde Liebenwerda, Vergabe-Nr. 40/25 VG-BaLi-Dö L720 (https://
vergabemarktplatz.brandenburg.de) oder an die E-Mail-Adresse: .
Bekanntmachungs-ID:
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