Öffentliche Ausschreibung in Storkow

Altlastenuntersuchung Bebauungsplan "Ehemaliges Kalksandsteinwerk"

ID: A460996619

Abruf der Vergabeunterlagen unter: bi-medien.de/text

Übersicht


Verfahrensart

Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb

Art der Vergabe

National

Art der Leistung

Dienstleistung

Frist

10.04.2026

Zeitraum der Ausführung

Für 3 Monate

Auftraggeber

Ausführungsort

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Leistungsbeschreibung

Die Stadt Storkow (Mark) möchte einen industriell-gewerblich geprägten isolierten Altstandort am Rand der Kernstadt in exponierter Lage zwischen Binnendüne und Großem Storkower See neu ordnen, um das Gebiet mit einer verträglichen Nachbarschaft von Wohnen, Gewerbe und Freiräumen städtebaulich weiterzuentwickeln.
1. Grundlagenermittlung
2. Durchführung von Bodenprobenentnahmen zur Prüfung auf Schadstoffeinträge
3. Beurteilung der Schadstoffeinträge
- Erstellung des Untersuchungsberichts
4. Bereitstellung von Unterlagen
- Die Plandarstellungen, der Bericht sowie die Datenblätter sind dem Auftraggeber in
gedruckter Form (ein Exemplar) sowie digital im PDF-, XLSX- oder DOCX-Format zu
übermitteln.

Bekanntmachungstext

AV032026SU3: Altlastenuntersuchung Bebauungsplan "Ehemaliges Kalksandsteinwerk" Stadt Storkow (Mark).
VO: UVgO Vergabeart: Beschränkte Ausschreibung mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb
Bekanntmachung
Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bezeichnung Text freischaltenStadt Storkow (Mark) Kontaktstelle Sachgebiet Bauleitplanung/ Stadtentwicklung Zu Händen Dominik Braun Text freischaltenRudolf-Breitscheid-Straße 74 15859 Storkow TelefonText freischalten (033678) 68 413 E-Mail Text freischaltenbraun@storkow.de
Zuschlag erteilende Stelle
die zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen
Elektronische Angebote oder Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen
Postalisch an die zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bereitstellung der Vergabeunterlagen
Elektronisch über diese Vergabeplattform: Text freischaltenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y56HAUF/documents
Postalisch an der zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernden Stelle
Art und Umfang der Leistung
Die Stadt Storkow (Mark) möchte einen industriell-gewerblich geprägten isolierten Altstandort am Rand der Kernstadt in exponierter Lage zwischen Binnendüne und Großem Storkower See neu ordnen, um das Gebiet mit einer verträglichen Nachbarschaft von Wohnen, Gewerbe und Freiräumen städtebaulich weiterzuentwickeln.
Dazu wurde ein Bebauungsplanverfahren aufgestellt.
Das zu Untersuchende Planareal befindet sich vollständig innerhalb der Flur 6 der Stadt Storkow (Mark).
Die Flurstücke 144/12, 144/29, 150, 151, 152, 153, 154, 155, 156, 157, 158, 159 liegen vollständig, die
Flurstücke 144/33, 187 und 188 teilweise im Geltungsbereich des Bebauungsplans.
Insgesamt wird eine Fläche von etwa 2,7 ha überplant.
Das Plangebiet wird westlich und nordwestlich durch die Waldflächen an der Binnendüne Waltersberge, nördlich durch Binnendüne
selbst, östlich teilweise durch das Flurstück 144/33 und südlich durch die Text freischaltenReichenwalder Straße (Text freischaltenLandesstraße L 412) begrenzt.
Das Plangebiet bezieht außerdem eine südliche Teilfläche des Flurstücks 144/33 zwischen der bestehenden Gewerbebebauung und den Doppelhäusern Text freischaltenReichenwalder Straße 37-52 mit ein und umfasst dort straßenbegleitend bewaldete Flächen in einer Tiefe von etwa 40 m.
Das Planareal des Bebauungsplanes "Ehemaliges Kalksandsteinwerk" der Stadt Storkow (Mark) befindet sich zum größten Teil
im Bereich eines ehem. KFZ-Reparaturstützpunktes. Diese Flächen sind mit der NummerText freischalten 0214671003 im Altlastenkataster als
Altlastverdächtige Fläche-Altstandort registriert.
Die Liegenschaft wurde ab 1945 bis 1958 als BHG und im Anschluss bis 1990 KFZ-Instandsetzungsbetrieb mit Altöl-/Frischöllager,
Waschrampen, Lackierhalle, Werkstätten, Batterieraum sowie einem Heizwerk durch den VEB KFZ-Instandsetzung Storkow -
Verkehrskombinat Frankfurt/Oder betrieben.
Durch die ausgeführten Arbeiten, Lagerung von Betriebsmitteln sowie Handhabungsverluste/Havarien kann es zu einer potentiellen
Bodenbelastung durch Mineralöle, Monoaromaten, Schwermetalle sowie Lösemitteln gekommen sein.
Im Westteil des Areals sollen Grundstücke für eine sensible Nutzung "Wohnen" entwickelt werden.
Weiterhin befindet sich unmittelbar nordwestlich der zu entwickelnden Wohnbebauung, auf Flurstück 23, Flur 43, Gemarkung
Storkow, eine Altablagerung (ehem. Müllkippe) mit der
RegistriernummerText freischalten 0214670201. Nachteilige Boden- und Grundwasserbeeinträchtigungen auf
die Umgebung sind derzeit nicht bekannt, können aber nicht ausgeschlossen werden. Die Abfallwirtschafts- und Bodenbehörde
erhebt aufgrund des Tatbestandes Einwände gegen die Planung von Wohnbebauungen.
Restgrundlage bilden folgende Gesetze:
Gesetz zum Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen und zur Sanierung von Altlasten (Bundes-Bodenschutzgesetz -
BBodSchG) vom 17.03.1998 (BGBl. I/98 S. 502), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 25. Februar 2021 (BGBl. I S. 306)
Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) vom 9. Juli 2021 (BGBl. I S. 2598, 2716) § 19 - 25, sowie Anlage 2 Tabelle 4 Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde.
Anforderungen zur Leistung:
Um eine Bodenbelastung auszuschließen, sind entsprechende Teilareale der geplanten Wohnsiedlungsflächen
flächenrepräsentativ nach den Maßstäben der BBodSchV auf jene Stoffe zu untersuchen, die mit Prüfwerten entsprechend Anlage
2, Tabelle 4. Wirkungspfad
Boden-Mensch erfasst sind.
Zusätzlich ist auf die Parameter Kupfer, Zink, MKW (Mineralölkohlenwasserstoffe), EOX sowie BTEX zu untersuchen:
von je 1.000 m² Teilfläche aus den Bodenhorizonten:
- 0 - 10 cm unter Geländeoberkante (Kontaktbereich),
- 10 - 30 cm unter Geländeoberkante (erreichbarer Horizont)
- 30 - 60 cm unter Geländeoberkante (Nutzgärten)
ist jeweils eine Mischprobe, bestehend aus 20 Einzelproben, zu bilden.
Dazu ist ein Untersuchungskonzept für die Untersuchungsbereiche vorzulegen.
Außerdem ist aufgrund der historischen Nutzung der Grundstücke die Versickerung von Niederschlagswasser nicht
möglich, sollte sich herausstellen das die Böden derart chemisch vorbelastet sind, dass nach Brandenburgischer
Versickerungsfreistellungsverordnung (BbgVersFreiV) das von einer schadlosen Niederschlagswasserbeseitigung/versickerung
nicht ausgegangen werden kann.
Von der unteren Wasserbehörde des Landkreis Oder-Spree wird daher zusätzlich in den Wohngebieten WA1 und WA2 und
im Bereich der öffentlichen und privaten Verkehflächen und im Bereich des öffentlichen Parkplatzes gefordert, den Boden
auf die Prüfwerte des Wirkungspfades Boden- Grundwasser nach Anlage 2 Tab. 1-3 BBodSchV representativ (s. Abb. 1
Beprobungspunkte) sowie im Bereich angetroffener Bodenkontaminationen zu untersuchen.
An den Beprobungspunkten sind zur Feststellung der vertikalen Schadstoffverteilung die
Bodenschichten in verschiedenen Bodentiefen bis zum Grundwasser zu beproben.
Die Bodenschichten können hierbei bis zu einem Tiefenintervall von 1 Meter zusammenge-
fasst werden.
Die je Bodentiefe entnommenen Einzelproben sind jeweils auf die Stoffe zu untersuchen, die
mit den Prüfwerten der Anlage 2 Tab. 1-3 BBodSchV erfasst sind.
Der Bebauungsplan (Entwurf) wird zur Orientierung bereitsgestellt.
Umfang der Leistung:
1. Grundlagenermittlung
2. Durchführung von Bodenprobenentnahmen zur Prüfung auf Schadstoffeinträge
3. Beurteilung der Schadstoffeinträge
- Erstellung des Untersuchungsberichts
4. Bereitstellung von Unterlagen
- Die Plandarstellungen, der Bericht sowie die Datenblätter sind dem Auftraggeber in
gedruckter Form (ein Exemplar) sowie digital im PDF-, XLSX- oder DOCX-Format zu
übermitteln.
Optionale Leistung:
Abstimmung und Teilnahme an Terminen:
-Abstimmungstermine mit dem Auftraggeber und den fachlich Beteiligten,
einschließlich An- und Abreise sowie sonstiger Auslagen. Protokollführung erfolgt
auf Stundenbasis.
Vorliegende Unterlagen der Stadt Storkow (Mark)
-Bebauungsplna (Entwurf) "Ehemaliges Kalksandsteinwerk"
-Begründung BP "Ehemaliges Kalksandsteinwerk"
Haupterfüllungsort
Bezeichnung Altlastenunteruchung zum Bebauungsplan "Ehemaliges Kalksandsteinwerk"
Postanschrift Text freischaltenReichenwalder Straße 27-29c
Ort 15859 Storkow (Mark)
Ausführungsfristen
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Eine Ausführung der Altlstenuntersuchung kann aufgrund der fehlenden fachlichen
Expertise nicht geschätzt werden.
Wünschenwert ist eine Ausführungszeitraum binnen 3 Monate.
Laufzeit bzw. Dauer
Laufzeit in Monaten 3
Zuschlagskriterien
Weitere Informationen zu den
Zuschlagskriterien:
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung Storkow
(Mark)
Nebenangebote Nebenangebote sind zugelassen.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
- Nachweise zur fachgerechten Ausführung der Arbeiten (Berufsabschlüsse)
-Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Angaben zu Umsätzen der letzten 3 Jahre
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
- Nachweis von 3 Referenzen ähnlicher Projekte mit Name, Anschrift und Telefonnummer des Auftraggebers
Wesentliche Zahlungsbedingungen
- Zahlung nach Abnahme und Rechnungslegung
Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten
- Nachweis einer Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden
Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der
Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.
Die Stadt Storkow (Mark) hält sich an die Datenschutzgesetze des Landes Brandenburg, des Bundes und an die
Datenschutzgrundverordnung in den jeweils gültigen Fassungen.
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge10.04.2026 um 23:59 Uhr.
Zusätzliche Angaben:
Bekanntmachungs-ID: Text freischaltenCXP9Y56HAUF.

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