Öffentliche Ausschreibung in Eichwalde
Konzepterstellung – Teilgeneralplanung zur Sanierung Sporthalle Humboldt-Gymnasium Eichwalde
Abruf der Vergabeunterlagen unter: bi-medien.de/text
Übersicht
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung
Art der Vergabe
National
Art der Leistung
Dienstleistung
Frist
11.03.2026
Zeitraum der Ausführung
Bis 30.06.2026
Auftraggeber
Ausführungsort
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Leistungsbeschreibung
Humboldt-Gymnasium Eichwalde Lph 1-2 + teilweise 3
Konzepterstellung – Teilgeneralplanung zur Sanierung Sporthalle Humboldt-Gymnasium Eichwalde – Stubenrauchstraße 74, 15732
Eichwalde
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung, Brandschutz und Bauphysik
sowie weitere notwendige Leistungen
Objekt Zweifeldsporthalle Humboldt-Gymnasium Eichwalde
Gewerk Teilgeneralplanung
Leistungsumfang LPH 1-3 HOAI
Es ist vorgesehen, die erforderlichen Planungsleistungen (Konzepte) zu beauftragen, um die Unterlagen zum Fördermittelantrag
kurzfristig zu erstellen.
Die erforderlichen Planungsleistungen sind in Anlehnung an die Leistungsbilder HOAI Gebäude und TA gemäß beigefügter Anlagen
anzubieten. Der AG geht im Umfang von einer
erweiterten Vorplanung aus. Zu den Grundleistungen wurden besondere Leistungen aufgeführt, die vom AG als erforderlich
erachtet werden.
Bekanntmachungstext
11.3-26-17: Konzepterstellung - Teilgeneralplanung zur Sanierung Sporthalle
Humboldt-Gymnasium Eichwalde Lph 1-2 + teilweise 3
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bezeichnung
Kontaktstelle Zentrale Vergabestelle
Zu Händen
Postanschrift
Ort 15907 Lübben
E-Mail
URL
UST.-IDDE138549447
Zuschlag erteilende Stelle
die zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen
Elektronisch über diese Vergabeplattform:
Postalische Angebote oder Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen
Bereitstellung der Vergabeunterlagen
Elektronisch über diese Vergabeplattform:
Art und Umfang der Leistung
Aufgabenstellung:
Konzepterstellung - Teilgeneralplanung zur Sanierung Sporthalle Humboldt-Gymnasium Eichwalde - , 15732
Eichwalde
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen sowie Fachplanung Technische Ausrüstung, Brandschutz und Bauphysik
sowie weitere notwendige Leistungen
Objekt Zweifeldsporthalle Humboldt-Gymnasium Eichwalde
Gewerk Teilgeneralplanung
Leistungsumfang LPH 1-3 HOAI
Vorhaben
Für die Sporthalle wurden bereits 2020 in einem Gutachten einige Sanierungserfordernisse festgestellt. Mit der erforderlichen
statischen Sanierung der Dachbinder der Halle sind weitere
Maßnahmen verbunden. Mit den im Gutachten festgestellten weiteren baulichen Mängeln stellt sich nunmehr eine komplexere
Maßnahme dar.
Die Sanierung der Sporthalle ist in diversen Bereichen erforderlich. Neben einer energetischen Sanierung der Sporthalle, an deren
erster Stelle die Technische Gebäudeausrüstung steht,
gibt es auch beim Hallenschwingboden Handlungsbedarf. Es ist erforderlich, die Dachbinder des Hallendaches nach der
vorliegenden statischen
Berechnung zu sanieren. Dafür müssen nahezu alle An- und Einbauten am Tragwerk demontiert werden. Das betrifft die
Beleuchtung, die Geräteanbauten und die Lüftungsanlage
in der Halle, die ebenfalls Mängel aufweist und umgebaut werden muss. Aufgrund der bestehenden Mängel an den Dachbindern
erfolgt aktuell ein regelmäßiges Rissmonitoring.
Die statische Ertüchtigung der Dachbinder macht die Installation einer PV-Anlage auf dem Dach möglich, um eine Unterstützung
der Haustechnik zu erreichen.
Der geplante Ersatz der alten Gaskesselanlage aus dem Jahr 2001 durch eine neue energieeffiziente Wärmeerzeugungsanlage mit
angepasster Steuerung ist dringend
notwendig. Aufgrund der Dimension der Halle sind fünf Heizkreise für differenzierte Anforderungsbereiche installiert. Die neuen
Lüftungs- und Wärmeverteilsysteme sollen an die neu zu planende
Wärmeerzeugungsanlage angepasst werden. Ziel ist eine weitestgehend klimaneutrale Energieversorgung. Nach der statischen
Sanierung der Dachbinder muss der Hallenboden dringend erneuert und
die Verbesserung der Halle hinsichtlich Raumakustik vorgenommen werden. Im Gutachten aus dem Jahr 2020 wurden außerdem
konstruktive Risse an Teilen der
Außenwände des Nebentraktes festgestellt, die eine Sanierung der Außenwände und die Ertüchtigung der
Regenentwässerungsanlage (als mögliche Ursache für die Risse)
erforderlich machen. Nach einem Wasserschaden 2024 sind Duschen, WC´s und Waschräume dringend zu sanieren, die Tribüne
ist auf Sicherheitsstandards zu prüfen, die Spielfeldtrennwände und
Ballfangnetze erfüllen ihre Funktionen unzureichend. Durch die vorbereitenden Gutachten liegen bereits grundsätzliche
Planansätze vor.
Im Zuge der aktuell anstehenden Sachverständigenprüfungen sind Sanierungsmaßnahmen zwingend, um den Hallenbetrieb
abzusichern und einer Schließung vorzubeugen.
Die an der Außenfassade befindliche "Kunst am Bau" bedarf ebenfalls einer Überarbeitung. Es muss erkundet werden, ob die
Maßnahme vorrangig in Bauabschnitten (Ferien,
Teilsperrungen), ohne komplette Schließung realisiert werden kann oder ob eine Komplettmaßnahme innerhalb eines Schuljahres
vorzuziehen ist.
Ein Fördermittelantrag beim Bund im Programm "Sanierung kommunaler Sportstätten" wurde gestellt. Ende Februar 2026 wird eine
Information zur möglichen Förderung erfolgen.
In Abhängigkeit von der Finanzierung werden auch Varianten zu Bauzeiten (Realisierung in Teilen über einen längeren Zeitraum
oder eine Komplettmaßnahme in einem kürzeren
Intervall) geplant werden müssen. Wichtiger Bestandteil der Planung ist die Erarbeitung eines Konzeptes für eine
energieeffiziente und nachhaltige technische Gebäudeausrüstung hinsichtlich:
- Wirtschaftlichkeit (Folgekosten, Nachhaltigkeit, Langlebigkeit)
- nahezu CO²- Neutralität und
- Klimaanpassung entsprechend Effizienzhausstandard 85 gem. Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) (Vorgabe
Fördermittelgeber)
Für den Nutzer sind vereinfachte Bedienungen für das technisches Personal (Hausmeister,Bewirtschafter, Wartungsmanagement)
wichtig, um den Gebäudebetrieb täglich abzusichern.
Eine komplexe Gebäudeautomation wird eher kritisch gesehen.
Da viele Vereine die Halle nutzen, soll eine Aufwertung der Halle im Sinne der Barrierefreiheit
- auch auf der Tribüne- erfolgen. Hier sind Machbarkeiten zu prüfen.
Leistungen
Es ist vorgesehen, die erforderlichen Planungsleistungen (Konzepte) zu beauftragen, um die Unterlagen zum Fördermittelantrag
kurzfristig zu erstellen.
Die erforderlichen Planungsleistungen sind in Anlehnung an die Leistungsbilder HOAI Gebäude und TA gemäß beigefügter Anlagen
anzubieten. Der AG geht im Umfang von einer
erweiterten Vorplanung aus. Zu den Grundleistungen wurden besondere Leistungen aufgeführt, die vom AG als erforderlich
erachtet werden.
Inhaltlich sind folgende Themen zu bearbeiten, um eine Kostenberechnung erarbeiten zu
können.
5.1 Objektplanung Gebäude und Innenräume, geringfügig auch Freianlagen
- Klären der Aufgabenstellung, Ortsbesichtigung
- Abstimmung mit allen fachlich Beteiligten
- Planungsvorbereitung anhand Grundlagen und Zielen Vorgabe Bauherr
- Konzept zur Vervollständigung Barrierefreiheit (Tribüne 1. OG)
- Gebäudeenergiekonzept für Ertüchtigung Gebäudehülle unter Zuarbeit Daten TA (2.)
- Energieberatung und Nutzung nachhaltiger Baustoffe und Energieträger in der Ausführung
- Planung Umsetzung energetische Ertüchtigung Fenster und Türen
- Planung Umsetzung Außenraffstoranlage Fenster 1.OG Südost (Tribüne)
- Planung Umsetzung Sanierung Gebäudeschäden (Risse)
- Planung Umsetzung stat. Sanierung Dachbinder gemäß vorliegendem Konzept
- Planung Sanierung Hallenschwingboden auf Fußbodenheizung (Linoleumbelag austauschen)
- Planung Renovierung Oberflächen Innenräume gemäß vorh. Farbkonzept
- Ausstattung inkl. Aufhängung an sanierten Dachbindern erneuern (Ballfangnetz, Trennvorhang)
- Planung Reparatur Kunst am Bau
- Kostenberechnung nach DIN 276
- Grobterminplan Umsetzung Maßnahmen
- Zusammenstellen der Unterlagen für Fördermittelantrag
5.2 Fachplanung Technische Ausrüstung (AG 1, AG 2, AG 3, AG 4, AG 5, AG 6, AG 8)
- Klären der Aufgabenstellung, Randbedingungen ermitteln
- Abstimmung mit allen fachlich Beteiligten
- Planungsvorbereitung (konzeptionell) anhand der vorgegebenen Grundlagen und Zielen durch den Bauherrn
- Funktionsschemas mit grob vordimensionierten Anlagenteilen
- Berechnungen für einzelne Anlagen, die erheblich geändert werden (Lüftung Halle, Heizung)
- Sanierung Ausstattung Feuchträume (WC´s, Armaturen)
- Planung Ersatz der Wärmeerzeugungsanlage (Heizung mit fünf Heizkreisen und Hallenfußbodenheizung, zwei angebundenen
Lüftungsanlagen, Trinkwassererwärmungsanlage/ Speicher inkl. Kopplung PV-Anlage, Wasseraufbereitung)
- Barrierefreiheit EG liegt vor, Konzept zur Vervollständigung Barrierefreiheit (Tribüne1. OG)
- Im Zusammenhang mit neuen techn. Anlagen erforderliche Stark- und Schwachstromtechnik / Blitzschutz erweitern / erneuern
- Planung PV-Anlage Dach unter Aufrüstung der Hausanschlusstechnik
- Planung Anpassung vorh. sicherheitstechnischer Anlagen (SiBe, Hausalarm, RWA)
- Überprüfung ggf. Anpassung MSR
- Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung techn. Lösungsvarianten
- Wirtschaftlichkeitsuntersuchung TA hinsichtlich zu erwartender Folgekosten, Handling ei smarter TA (hier besonders
Störung Heizung, Störungen, Verbrauchsdaten PVA)
- Kostenberechnung nach DIN 276
- Grobterminplan Umsetzung Maßnahmen
- Zuarbeit der Unterlagen für Fördermittelantrag an Objektplanung
5.3 Brandschutz, Bauphysik und Raumakustik
- Prüfung Brandschutzkonzept auf Planungserfordernis/ ggf. Anpassung
- Wärmeschutznachweis und Energiebilanzierung für neue technische Anlagen
- Konzept zur Verbesserung der Raumakustik in der Halle
Nähere Informationen sind der Aufgabestellung zu entnehmen.
Haupterfüllungsort
Bezeichnung Humboldt-Gymnasium Eichwalde
Ergänzende / Abweichende Angaben
zum Haupterfüllungsort
Landkreis Dahme-Spreewald
Objekt: Humboldt-Gymnasium Eichwalde
Ausführungsfristen
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Auftrag (Lph 1-3 Teilleistungen) - mit Zuschlagserteilung im März 2026
Beginn - mit Zuschlagserteilung im März 2026
Abschluss - 30.06.2026
Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
Nebenangebote
Nebenangebote werden nicht zugelassen.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
- Studien-/Ausbildungsnachweise im Bereich Architektur / Bauingenieurwesen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten
Person(en).
- Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den/die Inhaber(in) bzw. die Führungskräfte sind dem Angebot als
Kopie beizufügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis vom Bieter über eine abgeschlossene Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 3 Mio. EUR
für Personenschäden
und mindestens 0,3 Mio. EUR für sonstige Schäden.
Hinweis: Falls keine Versicherung mit diesen Deckungssummen besteht, reicht eine verbindliche und unwiderrufliche
Eigenerklärung in Textform des Bieters, dass er im Auftragsfall und mit erster Aufforderung des LDS bereit ist, eine entsprechende
Versicherung abzuschließen. Zusätzlich ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung empfehlenswert.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenz: Angabe mindestens einer Referenz über die Planungsleistungen für die Sanierung oder den Neubau einer Turnhalle oder
eines Schwimmbades. Die Maßnahme der geforderten Referenz soll zwischen 2016 und Februar 2026 erbracht worden sein.
Sonstige
- Einreichung der Eigenerklärungen und Nachweise
Anstelle der Punkte 1-5 der Eigenerklärung genügt der Nachweis für die Eintragung in das Unternehmer- und
Lieferantenverzeichnis (ULV) einer Auftragsberatungsstelle oder die Eintragung in die Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer-
und Dienstleistungsbereich (AVPQ).
Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen wird die Einheitliche Eigenerklärung (EEE)
gemäß § 35 UVgO in Verbindung mit § 50 VgV akzeptiert.
Das Formular Niederschrift Verpflichtung ist ausgefüllt beizufügen.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Zahlungsinformationen: Abschlagszahlungen mit einer Rechnungssumme < 100.000 EUR netto werden binnen 21 Tagen nach
Zugang fällig. Abschlagszahlungen mit einer Rechnungssumme > = 100.000 EUR netto sowie Schlusszahlungen werden binnen 30
Tagen nach Zugang fällig.
Digitale Rechnungen an:
Landkreis Dahme-Spreewald
Amt für Bau- und Immobilienmanagement
, 15907 Lübben (Spreewald)
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen, insbesondere den Allgemeinen Vertragsbestimmungen.
Schlusstermin für den Eingang der Angebote 11.03.2026 um 08:00 Uhr
Bindefrist des Angebots 31.03.2026
Zusätzliche Angaben
Kommunikation:
Sämtliche Kommunikation erfolgt über den Brandenburg. Für das Vergabeverfahren betreffende Fragen ist
ausschließlich die Rubrik "Kommunikation" auf dem Brandenburg zu nutzen.
Telefonische Auskünfte werden nicht gegeben. Anfragen, die per E-Mail oder Fax eingehen, werden nicht bearbeitet. Die Antworten
inklusive der Fragen werden allen Wettbewerbsteilnehmern zur Kenntnis gegeben. Fragestellungen mit Hinweisen auf Ihr
Unternehmen sind daher bitte zu vermeiden.
Angebotsabgabe:
Angebote können nur elektronisch über die Vergabeplattform Brandenburg eingereicht werden.
Bitte beachten Sie bei elektronischer Angebotsabgabe das zum Vergabeverfahren bereitgestellte Dokument "Information zur
Teilnahme am Vergabeverfahren".
Bekanntmachungs-ID:
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