Ausschreibung Elektrotechnik in Brandenburg
Erdungs- und Blitzschutzarbeiten, Neubau einer kombinierten Feuer- und Rettungswache
Abruf der Vergabeunterlagen unter: bi-medien.de/text
Übersicht
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung
Art der Vergabe
National
Art der Leistung
Bauleistung
Frist
22.07.2026
Zeitraum der Ausführung
21.09.2026–28.05.2027
Auftraggeber
Ausführungsort

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Leistungsbeschreibung
Die Stadt Brandenburg an der Havel als Aufgabenträger für den Feuerwehr- und Rettungsdienst plant den Neubau einer kombinierten Feuer- und Rettungswache für die freiwillige Feuerwehr und den hauptamtlichen Rettungsdienst in Kirchmöser.
Der Neubau wird im Rahmen der Feuerwehrinfrastruktur-Richtlinie (FI-RL) des Landes Brandenburg aus Mitteln des Ministeriums des Innern und für Kommunales gefördert.
Die Feuerwehr- und Rettungswache erhält 6 Fahrzeugstellplätze für die Feuerwehr und 2 Stellplätze für den Rettungsdienst.
Grundfläche des Gebäudes: ca. 46, 5 x 24, 7 m
Höhe: ca. 7, 0 m (OK Attika) Das Gebäude wird in Mauerwerksbauweise und mit Stb.-Stützenelementen in Bereichen von Lastspitzen errichtet.
Die Geschoss- und Dachdecke des Sozialbereiches wird als Stahlbetondecke vorgesehen. Die Dachkonstruktion der Fahrzeughallen wird aus Leimholzbindern gebildet, welche mit einem Trapezprofil abgedeckt werden. Die Gründung des Sozialbereiches erfolgt über eine Lastverteilende Bodenplatte und die Stützen der Fahrzeughalle werden auf Streifenfundamenten gegründet. In der Fahrzeughalle erhält eine schwimmende Bodenplatte.
Erdungsanlage Diese besteht aus einem umlaufenden Ringerder, und einem im Abstand von
10 m vermaschten Erdungsystem unter der Bodenplatte. Im Bereich der Ableitungen vom Blitzschutz sind Anschlussfahnen auf die Höhe des Geländeniveaus herauszuführen.
In der Bodenplatte ist ein Fundamentpotentialausgleich zu errichten. Dieser ist mit den Anschlussfahnen der Erdungsanlage sowie den Ableitungen über Trennstellen zu verbinden. Die Maschengröße des Fundamentpotentialausgleiches beträgt 15 m
Auffangeinrichtung/Ableitungen Die Auffangeinrichtung des Hauptdaches wird in Teilen isoliert ausgeführt, um keine wesentlichen Anforderungen zu Abständen zu metallenen Dachaufbauten einhalten zu müssen. Es werden gemäß der Dachaufbauten isolierte Fangstangen (Höhe 3, m) ausgeführt, um einen entsprechenden Schutzraum für das gesamte Objekt sicherzustellen.
Die Ableitungen werden teils unterhalb der Fassadenbekleidung und teils sichtbar geführt. Sie sind mit der Erdungsanlage über Trennklemmen zu verbinden.
Potentialausgleich Für das Gebäude ist ein Hauptpotentialausgleich nach den Erfordernissen der
DIN VDE 0100 Teil 410 und DIN VDE 0100 Teil 540
(Querschnittsfestlegungen) zu errichten.
In den Potentialausgleich sind alle nicht zum elektrischen Betriebsstromkreis gehörenden leitfähigen Teile miteinander und über den Schutzleiter zu den Verbrauchsmitteln zu verbinden. Es ist eine Verbindung zur vorhandenen Blitzschutzanlage herzustellen.
Die Funktion des Potentialausgleichs ist messtechnisch nachzuweisen.
Überspannungsschutz Gegen das Auftreten von unzulässig hohen Überspannungen in Folge von Blitzteilströmen und atmosphärischen Einflüssen ist ein selektiver Netzschutz durch Überspannungsableiter der Anforderungsklassen B (Blitzstromableiter Kategorie IV), C (Überspannungsableiter Kategorie III) und D
(Überspannungsableiter Kategorie II) zu errichten. Die Ausführung des inneren Blitzschutzes wird mit einem separaten Los (Elektro- und Informationstechnik) vergeben.
Bekanntmachungstext
a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle):
, , 14770 Brandenburg an der Havel, E-Mail: , Internet: Kontaktstelle: Amt 29 EB - GLM Zentrales Gebäude- und Liegenschaftsmanagement.
b) Vergabeverfahren:
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A.
Vergabenummer:
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren:
und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen:
- ohne elektronische Signatur (Textform);
- postalischer Versand.
d) Art des Auftrags:
Ausführung von Bauleistungen.
e) Ort der Ausführung:
Feuer- und Rettungswache Kirchmöser, Zur Drehscheibe 18, 14774 Brandenburg an der Havel OT Kirchmöser.
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt in Lose:
Erdungs- und Blitzschutzarbeiten
Die Stadt Brandenburg an der Havel als Aufgabenträger für den Feuerwehr- und Rettungsdienst plant den Neubau einer kombinierten Feuer- und Rettungswache für die freiwillige Feuerwehr und den hauptamtlichen Rettungsdienst in Kirchmöser.
Der Neubau wird im Rahmen der Feuerwehrinfrastruktur-Richtlinie (FI-RL) des Landes Brandenburg aus Mitteln des Ministeriums des Innern und für Kommunales gefördert.
Die Feuerwehr- und Rettungswache erhält 6 Fahrzeugstellplätze für die Feuerwehr und 2 Stellplätze für den Rettungsdienst.
Grundfläche des Gebäudes: ca. 46,55 x 24,27 m
Höhe: ca. 7,70 m (OK Attika) Das Gebäude wird in Mauerwerksbauweise und mit Stb.-Stützenelementen in Bereichen von Lastspitzen errichtet.
Die Geschoss- und Dachdecke des Sozialbereiches wird als Stahlbetondecke vorgesehen. Die Dachkonstruktion der Fahrzeughallen wird aus Leimholzbindern gebildet, welche mit einem Trapezprofil abgedeckt werden. Die Gründung des Sozialbereiches erfolgt über eine Lastverteilende Bodenplatte und die Stützen der Fahrzeughalle werden auf Streifenfundamenten gegründet. In der Fahrzeughalle erhält eine schwimmende Bodenplatte.
Erdungsanlage Diese besteht aus einem umlaufenden Ringerder, und einem im Abstand von
10 m vermaschten Erdungsystem unter der Bodenplatte. Im Bereich der Ableitungen vom Blitzschutz sind Anschlussfahnen auf die Höhe des Geländeniveaus herauszuführen.
In der Bodenplatte ist ein Fundamentpotentialausgleich zu errichten. Dieser ist mit den Anschlussfahnen der Erdungsanlage sowie den Ableitungen über Trennstellen zu verbinden. Die Maschengröße des Fundamentpotentialausgleiches beträgt 15 m
Auffangeinrichtung/Ableitungen Die Auffangeinrichtung des Hauptdaches wird in Teilen isoliert ausgeführt, um keine wesentlichen Anforderungen zu Abständen zu metallenen Dachaufbauten einhalten zu müssen. Es werden gemäß der Dachaufbauten isolierte Fangstangen (Höhe 3,5m) ausgeführt, um einen entsprechenden Schutzraum für das gesamte Objekt sicherzustellen.
Die Ableitungen werden teils unterhalb der Fassadenbekleidung und teils sichtbar geführt. Sie sind mit der Erdungsanlage über Trennklemmen zu verbinden.
Potentialausgleich Für das Gebäude ist ein Hauptpotentialausgleich nach den Erfordernissen der
DIN VDE 0100 Teil 410 und DIN VDE 0100 Teil 540
(Querschnittsfestlegungen) zu errichten.
In den Potentialausgleich sind alle nicht zum elektrischen Betriebsstromkreis gehörenden leitfähigen Teile miteinander und über den Schutzleiter zu den Verbrauchsmitteln zu verbinden. Es ist eine Verbindung zur vorhandenen Blitzschutzanlage herzustellen.
Die Funktion des Potentialausgleichs ist messtechnisch nachzuweisen.
Überspannungsschutz Gegen das Auftreten von unzulässig hohen Überspannungen in Folge von Blitzteilströmen und atmosphärischen Einflüssen ist ein selektiver Netzschutz durch Überspannungsableiter der Anforderungsklassen B (Blitzstromableiter Kategorie IV), C (Überspannungsableiter Kategorie III) und D
(Überspannungsableiter Kategorie II) zu errichten. Die Ausführung des inneren Blitzschutzes wird mit einem separaten Los (Elektro- und Informationstechnik) vergeben.
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